Neueste Behandlungsmethoden rund ums Herz: Ärzte informieren sich beim Freisinger Kardiologietag

Rund 30 Mediziner haben sich vor kurzem über neue Behandlungsmethoden und Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Herzheilkunde informiert. Auf Einladung von Dr. Roland Brückl, Chefarzt für Kardiologie und Pneumologie am Klinikum Freising, sowie Professor Dr. Karl-Ludwig Laugwitz, Direktor Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiologie und Pulmologie am Klinikum rechts der Isar – MRI), fand an diesem Tag der „Erste Freisinger Kardiologie-Tag“ in Weihenstephan statt.

 

Die gemeinsam von beiden Kliniken ausgerichtete Fachveranstaltung bot dabei anhand eines vielfältigen Vortragsprogramms Einblicke in zahlreiche Teilbereiche der Kardiologie. Dr. Christian Bradaric (MRI) und Dr. Brückl etwa beleuchteten verschiedene Facetten des Vorhofflimmerns. Dr. Petra Hoppmann stellte Verfahren zur minimalinvasiven Wiederherstellung der Aortenklappen vor, während Professor Dr. Christian Kupatt (beide MRI) über die Möglichkeiten der Transplantation von Aortenklappen mithilfe von Kathetern, der sogenannten TAVI, referierte. Dr. Stefan Hofer (Klinikum Freising) stellte die aktuelle Studienlage zur Bedeutung der offenen Verbindung zwischen den Herzvorhöfen in der Schlaganfallbehandlung vor.


„Mit diesem Fortbildungstag wollen wir das kollegiale Miteinander zwischen niedergelassenen Ärzten einerseits und dem Klinikum Freising sowie dem Klinikum rechts der Isar andererseits weiter vorantreiben“, sagt Dr. Brückl. Ein weiteres Anliegen, das im Rahmen der Veranstaltung intensiv thematisiert wurde, war die Ausbildung von jungen Ärzten. „Freising ist als akademisches Lehrkrankenhaus für das Klinikum rechts der Isar auch im Bereich der Kardiologie wichtig. Deshalb wollen wir die Zusammenarbeit in der kardiologischen Ausbildung künftig weiter festigen“, sagte Professor Dr. Laugwitz. Sowohl der Dialog mit den niedergelassenen Ärzten als auch die Ausbildung von Nachwuchskräften kämen dabei letztlich den Patienten zugute, sagten Brückl und Laugwitz.

Auf dem Bild sind zu sehen (v. l.): Dr. Roland Brückl, Prof. Dr. Laugwitz, Dr. Hoppmann, Dr. Hofer, Prof. Dr. Kupatt und Dr. Bradaric

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