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Gleichstellungsstelle


 

Aufgaben und Ziele

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt." (Artikel 3 des Grundgesetzes)  Die Wirklichkeit sieht aber - immer noch - anders aus: Frauen sind in vielen gesellschaftlichen Bereichen gegenüber Männern benachteiligt:

 

  • Frauen haben schlechtere Chancen im Beruf
  • Frauen haben geringere Ausbildungs- und Aufstiegschancen
  • Frauen erhalten vielfach einen geringeren Lohn
  • Frauen sind häufiger arbeitslos
  • Frauen bekommen weniger Rente
  • Frauen sind im öffentlichen Leben und in Entscheidungspositionen unterrepräsentiert
  • Frauen tragen im wesentlichen die Verantwortung für Kindererziehung und Hausarbeit
  • Frauen, die ihre Kinder allein erziehen, alleinlebende und ältere Frauen, gehören in vielen Fällen zu den sozial schwachen Gruppen
  • Frauen sind massiv von männlicher Gewalt betroffen

 

Das soll sich ändern! 

Die Gleichstellungsstelle setzt sich dafür ein.

 

Die Gleichstellungsbeauftragte hat den Auftrag, dafür zu sorgen, daß die Interessen von Frauen durchgesetzt und Benachteiligungen abgebaut werden. Jede Frau kann sich an die Gleichstellungsstelle wenden, wenn sie sich als Frau benachteiligt fühlt oder Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Frauen im Landkreis machen will. 

 

Wir informieren, beraten und vermitteln an zuständige Stellen, wenn Fragen auftauchen, z.B. bei einer Bewerbung, oder bei einem Arbeitsplatzwechsel, zum Mutterschutz und zum Erziehungsgeld, zur Kinderbetreuung, zur sozialen Sicherung im Alter, zur Situation an ihrem Arbeitsplatz, im Falle von Gewalt gegen Frauen und Kinder u.v.a. 

 

Vereine, Organisationen, Gruppen, die sich für Frauen einsetzen, können mit der Gleichstellungsstelle zusammenarbeiten. Wir pflegen außerdem den Kontakt mit Politiker*innen, Gewerkschaften, Personalrät*innen, Arbeitgeber*innen, Verwaltungen und sonstigen Institutionen, um gemeinsam die Chancen für Frauen im Arbeitsleben und in der Gesellschaft zu verbessern. 

 

Die Öffentlichkeit wird durch Aufklärungs- und Informationsarbeit über Benachteiligung von Frauen und ihre Interessen im Sinne der Gleichbehandlung aufmerksam gemacht. Wir sammeln Unterlagen und Material zu Gleichstellungsfragen und zur Situation der Frauen im Landkreis, werten diese aus und erarbeiten Informationen, die wir einzelnen und natürlich auch Gruppen, Verbänden, Institutionen zur Verfügung stellen (z.B. durch Broschüren und Vorträge).


Der Runde Tisch "Keine Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder"

Der Runde Tisch "Keine Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder" ist ein interdisziplinäres Gremium mit Vertreter*innen aus Hilfs- und Beratungseinrichtungen für Frauen, der Polizei, der Justiz und dem Gesundheitsbereich.

Wir arbeiten seit 1996/97 unter der Koordination und Organisation der Gleichstellungsstelle mit dem Ziel, vor allem zu dem sehr komplexen Thema "Häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder" Verbesserungen zu erreichen und die Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen untereinander zu fördern.

Wir wollen durch Veranstaltungen, Infostände, Flyer, Notfallkärtchen und Pressearbeit deutlich machen, dass Gewalt keine Privatsache ist.


Täterarbeit im Landkreis Freising

Mit der Implementierung der Täterarbeit im Landkreis Freising wurde ein neuer und sehr wichtiger Bestandteil in der Arbeit gegen häusliche Gewalt geschaffen, der auch als ein wichtiger Beitrag zum aktiven Opferschutz verstanden werden muss. 

 

Zuständig ist das erfahrene und auf diese spezielle Thematik spezialisierte Team des Münchner Informationszentrums für Männer (MIM): www.maennerzentrum.de.

 

Die Täterarbeit ist ein Unterstützungs- und Beratungsangebot zur Verhaltensänderung für in Partnerschaften gewalttätige Männer. Es handelt sich um ein zeitlich begrenztes kognitiv-verhaltensorientiertes Programm, das gewaltzentriert und konfrontativ arbeitet. Kernziel ist die Beendigung von gewalttätigem Verhalten.


Aktionen und Veranstaltungen

Aktuelle:

  • 25.11.2021: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen: Die Gleichstellungsstelle unterstützt die Kampage #schweigenbrechen des Hilfetelfons "Keine Gewalt gegen Frauen". Das Hilfetelefon ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung unterstützt es Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freund*innen sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten. Mehr Informationen unter www.hilfetelefon.de/

 

Vergangene:

  • 21.10.2021: Renate Fritz (frau & geld): Vortrag zum Thema Altersvorsorge für Frauen
     

Informationen

Verhütungsmittelfond für den Landkreis Freising

 

 


Ansprechpartnerin

Regina Cordary

Tel.: 08161/ 600-731

Fax: 08161/ 600-587

Mail: gleichstellungsstelle[at]kreis-fs.de

 

Für Beratungsgespräche und Terminvereinbarungen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf!

 

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