Investitionen in die Bildung: Jahresabschluss-Pressegespräch des Landrats

„Wir haben ein erfolgreiches Jahr hinter uns, erfreulicherweise ohne große Katastrophen.“ Diese Bilanz zog Landrat Josef Hauner beim Jahresabschlussgespräch, das er traditionell kurz vor Weihnachten mit den Pressevertretern aus dem Landkreis führt. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Landrat den Jahresbericht, in dem alle wichtigen Daten und Fakten zusammengefasst sind, die die einzelnen Sachgebiete im Landratsamt 2017 bearbeitet haben.

 

Zum Jahresbericht

 

Die allermeisten Themen, die den Landrat und seine Verwaltung im nun ablaufenden Jahr beschäftigt haben, werden das auch 2018 tun. Darum warf der Landrat den Blick vor allem nach vorne. „Die Schulen sind der Bereich, in dem wir auch in Zukunft das meiste Geld ausgeben werden.“ Für neun Schulen war der Landkreis zuständig, als Hauner im Mai 2014 sein Amt antrat. Anfang 2017 übernahm er die Karl-Meichelbeck-Realschule Freising, im Laufe des Jahres begann der Unterricht in der umgebauten Realschule Au.

 

Zum 1. Januar 2018 gehen das Dom-Gymnasium Freising sowie das Gymnasium Neufahrn in die Sachaufwandsträgerschaft des Landkreises über. Im Herbst geht dann die Realschule „Gute Änger“ in Freising an den Start und mit dem Anbau der Realschule Au soll begonnen werden. Wann das Josef-Hofmiller-Gymnasium den Träger wechselt, steht hingegen noch nicht fest. Das hänge davon ab, was die Stadt mit den in die Jahre gekommenen Gebäuden samt Turnhalle und Schwimmhalle vorhabe, so Hauner.

 

Drei Schwerpunkte für die nächsten Jahre

„Wir werden in den nächsten Jahren drei große Schwerpunkte haben“, sagte der Landrat. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe zwischen Landkreis und Stadt Freising solle demnächst einen Rahmenplan für das berufliche Schulzentrum an der Wippenhauser Straße erarbeiten. „Mein großes Ziel ist es, hier schnell voran zu kommen. Denn die duale Ausbildung und die beruflichen Schulen haben einen hohen Stellenwert.“

 

Zweite „Großbaustelle“ wird die Entwicklung des Klinikums Freising. Den „Masterplan“ hatte Geschäftsführer Andreas Holzner kürzlich vorgestellt. Neue Unterkünfte für die Beschäftigten, eine Krankenpflegeschule und eine Kindertagesstätte sollen auf dem Gelände entstehen. „Damit das Klinikum im Wettlauf um Fachkräfte mithalten kann“, so Hauner. Nur mit bezahlbarem Wohnraum und Kinderbetreuung könne man bei potenziellen Bewerbern punkten. Unter den Wohnungen soll eine Tiefgarage errichtet werden, die auf zwei Etagen Platz für rund 500 Fahrzeuge bietet.

 

Und dann gilt es noch, die Platzproblematik im Landratsamt langfristig zu lösen. Dafür soll das ehemalige Stabsgebäude der Vimy-Kaserne umgebaut werden. Zunächst wird nun ein Belegungskonzept erstellt und gleichzeitig muss geklärt werden, wo die Klassen der FOS/BOS unterkommen, die derzeit noch dort unterrichtet werden. „Spätestens 2019 sollen die Bauarbeiten stattfinden können.“

 

Im Februar 2018 werde Kultusminister Ludwig Spaenle ins Landratsamt kommen, um dem Landrat das Zertifikat zu überreichen, das bestätigt, dass der Landkreis Freising dann offiziell „Bildungsregion in Bayern“ ist. Mit der Übergabe der Unterlagen an das Ministerium hatte der Kreis 2017 das Bewerbungsverfahren abgeschlossen. Um das Projekt kümmern soll sich dann ein Geschäftsführer, der demnächst eingestellt wird.

Landrat Josef Hauner im Gespräch mit den Pressevertretern aus dem Landkreis

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