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Zehn neue deutsche Staatsangehörige: Einbürgerungen am Landratsamt Freising

„Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Einer nach dem anderem stand auf und verlas die Eidesformel. Dann erhielten sie aus den Händen von Landrat Josef Hauner feierlich die entsprechende Urkunde überreicht. „Ab jetzt sind Sie deutscher Staatsangehöriger.“

 

Acht Frauen und Männer (und zwei Kinder) haben sich kürzlich am Landratsamt einbürgern lassen. Immer mittwochs kommen ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger, bei Edmund Muskatewitz, Leiter des Sachgebiets Personenstands- und Staatsangehörigkeitswesen, zusammen. Bereit liegen für jeden eine Ausgabe des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung, ein Begrüßungsschreiben des bayerischen Innenministers und Informationsmaterial über den Landkreis Freising, auf dem Tisch steht eine kleine schwarz-rot-goldene Flagge, an der Wand eine weiß-blaue Fahne. „Wir schätzen es sehr, dass Sie sich einbürgern lassen“, sagte Muskatewitz. Rund 400 Personen im Landkreis werden inzwischen jedes Jahr auf diesem Weg Deutsche.

 

„Ich nehme an, Sie haben es sich genau überlegt, diesen Schritt zu gehen. Dem geht in der Regel ein Integrationsprozess voraus“, sagte Landrat Hauner. Die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen, bedeute auch die damit verbundenen Rechte und Pflichten anzunehmen. In Deutschland gebe es seit nunmehr über 70 Jahren eine stabile Demokratie und geordnete Verhältnisse. „Ich bitte Sie, als deutscher Staatsangehöriger mit dazu beizutragen, dass das so bleibt und auch die nachfolgenden Generationen in Frieden leben können.“

 

Unter den Eingebürgerten an diesem Tag war unter anderem Wolfram Tietscher. Den Italiener, der nun auch Deutscher ist, kennen viele Landkreisbürger wohl als früheren Chef des Unternehmens Texas Instruments. Außerdem wurden Jekaterina Krjukova und Aleksejs Krjukovs (aus Lettland) und ihre beiden Kinder sowie Hasena Hamidovic (Serbien), Hans-Peter Märzinger (Österreich), Lan-Anh Pham (Vietnam), Muhammad Sulman (Pakistan) und Galyna Weigelt (Ukraine) eingebürgert.

Edmund Muskatewitz (2.v.l.) und Landrat Josef Hauner (4.v.l.) mit den neuen deutschen Staatsbürgern (v.l.): Hasena Hamidovic, Galyna Weigelt, Lan-Anh Pham, Aleksejs Krjukovs, Jekaterina Krjukova, Wolfram Tietscher, Muhammad Sulman und Hans-Peter Märzinger.

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