Weber geht, Windisch kommt: Amtsübergabe an der Agentur für Arbeit Freising

„Sie haben der Agentur für Arbeit Freising ein Gesicht gegeben. Der Name Weber ist mit Freising untrennbar verbunden.“ Landrat Josef Hauner war es ein Anliegen, sich für das 13 Jahre lange Wirken von Karin Weber als Vorsitzende der Geschäftsführung zu bedanken. Am Freitag, 17. Mai, hat sie ihr Amt offiziell an ihren Nachfolger Nikolaus Windisch übergeben.

 

„Das ist ein besonderer Tag für mich“, sagte Karin Weber vor ihren Gästen im voll besetzten Großen Sitzungssaal des Landratsamts Freising. „Dieser prächtige Saal begeistert mich immer wieder. Hier durfte ich meinen Dienst in Freising antreten, und hier darf ihn beenden.“ Auch Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern, hatte den Sitzungssaal als „würdigen Rahmen für diese Feierstunde“ bezeichnet. Weber selbst freute sich, dass sie in Freising „eine zweite Heimat“ gefunden habe. Die Fränkin habe hier viele tolle Menschen kennen gelernt und in den Landkreisen, für die sie zuständig war, „aufgeschlossene und kompetente Partner“ vorgefunden. „Ich bin dankbar für all die gemeinsamen Erfahrungen und Erfolge.“ Sie habe hier in der Region Freising „Wurzeln geschlagen“ und nehme immerhin fünf Dirndl mit, wenn sie zurück nach Fürth geht.

 

Zahlreiche Herausforderungen gemeistert

Landrat Hauner erinnerte daran, dass der Agenturbezirk Freising zu Beginn von Webers Amtszeit nur die Landkreise Freising und Erding umfasst habe, später aber um die Landkreise Ebersberg und Dachau erweitert worden sei. „Wir haben vom ersten Tag an stets gut zusammengearbeitet und alle Herausforderungen und Aufgaben gemeinsam bewältigt.“ Agentur und Landkreis, die beiden Träger des Jobcenters Freising achteten immer darauf, „dass sich die Kunden optimal betreut fühlen“. Wie fruchtbar diese Kooperation sei, zeige sich in der gemeinsam ins Leben gerufenen Jugendberufsagentur.

 

„Sie haben viel mitgestaltet“, sagte Holtzwart rückblickend. Die Umstrukturierung des Agenturbezirks sei gut gelungen, ebenso wie die Umwandlung der ARGE zum Jobcenter. Die Finanz- und damit auch Beschäftigungskrise habe man zusammen ebenso hervorragend bestritten, wie die Umkehr des Ausbildungsmarkts und den Mangel an Fachkräften. „Seien Sie stolz auf das, was Sie geschafft haben.“

 

Ein „Fachmann“ übernimmt

„Dass jemand mit so kleinen Füßen so große Fußstapfen hinterlassen kann?“, fragte Webers Nachfolger Nikolaus Windisch schmunzelnd. Dennoch freue er sich auf die neue Aufgabe und er dankte für das Vertrauen. „Der Arbeitsmarkt wird neue Herausforderungen bringen und wir wollen den Menschen durch Beratung helfen.“ Er nannte die Schlagworte Digitalisierung der Arbeitswelt, Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit, Weiterqualifizierung.

 

„Ich heiße Sie ganz offiziell bei uns im Landkreis Freising herzlich willkommen“, sagte der Landrat. Hauner betonte, Windisch sei ein „ausgewiesener Fachmann“, schließlich war er von der Ausbildung an bei der Agentur für Arbeit tätig. „Er ist einer von uns. Er weiß, worauf es den Menschen draußen ankommt und welche Aufgaben es innerhalb des Hauses zu organisieren gibt“, sagte Rainer Mehringer, Vorsitzender des Personalrats.

 

Karin Weber aber wird Freising nunmehr den Rücken kehren. Mit vielen guten Wünschen im Gepäck. Und viel Lob. Mehringer: „Sie waren ein Glücksfall für die gesamte Agentur für Arbeit.“

Landrat Josef Hauner mit Karin Weber und deren Nachfolger Nikolaus Windisch

Ralf Holtzwart, Geschäftsführer der Regionaldirektion Bayern, übergab KArin Weber die Entlassurkunde.

Die Stadtkapelle Freising war für die musikalische Umrahmung zuständig.

Zahlreiche Gäste wohnten der Amtsübergabe im Großen Sitzungssaal des Landratsamts bei.

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