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Thorsten Glauber zu Besuch bei Gelbbauchunken

Unser Bild: Judith Jabs-Ingenhaag präsentierte das Projekt "Allen Unkenrufen zum Trotz".

Sie ist klein und bis auf ihre prächtige, namengebende Unterseite relativ unscheinbar. Dennoch hat die Gelbbauchunke eine große Fangemeinde. Dazu zählt auch Umweltminister Thorsten Glauber, der sich in einer Kiesgrube in Unterkienberg jüngst persönlich ein Bild von der Amphibie machte, die hauptsächlich hierzulande vorkommt. Mit von der Partie waren Politik, Presse sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Freisinger Landratsamts.

 

Viel Aufmerksamkeit für so ein kleines Tier. Landrat Helmut Petz freute sich darüber, dass die Gelbbauchunke in Thorsten Glauber einen Fürsprecher gefunden hat, „der politische Impulse setzen kann, die für die Artenvielfalt notwendig sind“.  Und die Gelbbauchunke kann jede Fürsprecherin und jeden Fürsprecher dringend gebrauchen, immerhin wird sie in der bayerischen „Roten Liste“ als stark gefährdet geführt, so Judith Jabs-Ingenhaag. Die Biologin ist bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Freising für die BfN-Projekt-Stelle „Gelbbauchunke“ sowie den Arten- und Biotopschutz mit Schwerpunkt Amphibien tätig.

 

Im Juli 2016 wurde das Projekt „Allen Unkenrufen zum Trotz“ mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Budget von etwa 670.000 Euro aus der Taufe gehoben. Gefördert wurde es durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Bundesprogramm Biologische Vielfalt und durch den Bayerischen Naturschutzfonds. Träger sind die Landkreise Altötting, Freising und Neuburg-Schrobenhausen sowie der Bund Naturschutz in Bayern.

Die Kiesgrube Unterkienberg, Lebensraum für zahlreiche Gelbbauchunken und andere Amphibien, ist laut Jabs-Ingenhaag ein Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit zwischen der Unteren Naturschutzbehörde Freising, dem Tiefbau des Landkreises Freising und der Gemeinde Allershausen.

Im Rahmen des Projektes wurden insgesamt 500 Gewässer als Laichbiotope geschaffen, die Vernetzung der Unkenvorkommen verbessert, drei Grundstücke für den Naturschutz gesichert und über 100 Unkenpatinnen und Unkenpaten ausgebildet.  Auch nach Ablauf des Projektes werden sich unter anderem die zahlreichen Unkenpatinnen und –paten und natürlich Judith Jabs-Ingenhaag für den Fortbestand der Gelbbauchunken stark machen. Glaubers Dank galt allen, die "gelebten Artenschutz" voranbringen. 

Unser Bild: Jörg Steiner (Sachgebietsleiter Naturschutz, Landesplanung) mit Gelbbauchunken und Thorsten Glauber mit Gelbbauchunken-T-Shirt.

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