Michael Hinterholzer bleibt Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes

Michael Hinterholzer bleibt Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Freising. Im Rahmen der Herbstdienstversammlung im Bürgersaal Zolling wurde er für die kommenden vier Jahre wiedergewählt. 92 von 94 Stimmen gingen an Hinterholzer, bei zwei ungültigen Stimmzetteln. Damit geht er in seine letzte Amtszeit, denn dann erreicht er die Altersgrenze. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Schatzmeister Andreas Glück und Schriftführer Alexander Littel, neu in der Vorstandschaft ist der Kommandantensprecher Christian Eschwechl. Landrat Josef Hauner, der als Wahlleiter fungierte, gratulierte der Führungsriege.

 

Zuvor hatte Hinterholzer in seinem Jahresrückblick besonders auf die Schulungen hingewiesen, die der Verband für die Wehren anbietet. 297 Teilnehmer hatte man in diesem Jahr gezählt. Erstmals gab es das Leistungsabzeichen Atemschutz. 15 Ausbilder und 26 Feuerwehrleute haben diesen Lehrgang absolviert, Hinterholzer hofft, dass noch viele folgen. „Ganz wichtig ist auch das Deeskalationstraining, um Übergriffe auf Ehrenamtliche zu vermeiden.“ 17 Feuerwehrler hatten heuer mitgemacht. Zu dem Thema fand Landrat Hauner auch klare Worte: „Es ist unglaublich, wenn Rettungskräfte angegriffen werden. Hier sollten die Gerichte hart durchgreifen.“

 

Eine gute Ausbildung sei wichtig, um im Notfall qualifiziert Hilfe leisten zu können, betonte der Landrat in seinem Grußwort. Der Landkreis sei zudem bestrebt, die Feuerwehren auch bestmöglich auszurüsten. So werde demnächst unter anderem ein neuer Abrollbehälter Gefahrgut für den ABC-Zug und ein neuer Einsatzleitwagen für die Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter (UG-ÖEL) beschafft. Die Kosten in Höhe von knapp 600.000 Euro würden im Haushalt 2019 vorgesehen. Außerdem werde die komplette Werkstatt im Feuerwehrausbildungszentrum in Zolling umgebaut, wofür rund 48.000 Euro vorgesehen sind.

 

Kreisbrandrat Manfred Danner erklärte, dass die Einführung der digitalen Alarmierung noch bis mindestens 2020 auf sich warten ließe. „Die Technik ist noch nicht ausgereift, daher müssen wir nicht bei den ersten Landkreisen dabei sein.“ Einmal eingeführt, würden analoge und digitale Alarmierung auch noch für eine gewisse Zeit im Parallelbetrieb laufen. Bis Februar 2019 stehe außerdem ein Update beim Digitalfunk an.

Kreisbrandrat Manfred Danner (r.) gratulierte den Gewählten (v.l.): Kommandantenvertreter Christian Eschelwech, Schriftführer Alexander Littel, Vorsitzendem Michael Hinterholzer und Schatzmeister Andreas Glück

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