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Landrat Helmut Petz dankt niedergelassenen Ärzten für ihren Einsatz im Kampf gegen die Corona-Pandemie

Mitte April sollen niedergelassene Ärzte mit den Corona-Impfungen beginnen. Darauf haben sich die Gesundheitsminister der Länder geeinigt. Der Landkreis Freising hat sich unabhängig davon bereits dazu entschlossen, die Hausärzte in die Impfstrategie einzubinden. „Wir wollen im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten – insbesondere des uns zur Verfügung gestellten Impfstoffes – zügig damit starten, wenn möglich schon vor April“, sagt Landrat Helmut Petz.

 

„Mehr als 50 Praxen haben sich gemeldet. Die Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen im Landkreis ist sehr groß“, sagt der Versorgungsarzt Dr. Mark Bardenheuer. Für Landrat Petz spielen die Ärzte bei der Bekämpfung der Pandemie eine entscheidende Rolle: „Wir nehmen mit großer Erleichterung Ihre Bereitschaft zur Mithilfe zur Kenntnis. Denn durch Impfungen in den Arztpraxen kann die Impfquote um ein Vielfaches gesteigert werden“, betont der Landrat in einem Schreiben, das den Ärzten in dieser Woche zugegangen ist. Darin bedankt er sich für deren unermüdlichen Einsatz.

 

„Wir sind froh, dass wir die Hausärzte mit ins Boot bekommen. Das wird für uns die Lage deutlich entspannen“, sagt auch Thorsten Koch, Verwaltungsleiter des Impfzentrums Freising. Die Mediziner und deren Personal sind also bereit zum Impfen. Die ersten Schulungen fanden bereits statt – organisiert vom Ärztlichen Kreisverband Freising und dem Impfteam. Personal aus 40 Praxen machte sich dabei im Umgang mit der Meldesoftware und mit den rechtlichen Grundlagen vertraut.

 

Dankesschreiben von Landrat Helmut Petz

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Ärzte im Einsatz, um das Geschehen im Griff zu behalten. Landrat Petz hat deshalb ein Dankes- und Motivationsschreiben an die Ärzte geschickt. Darin heißt es unter anderem:

 

„Es gibt viele weitere Akteure, die bei der Bekämpfung der Pandemie unermüdlich im Einsatz sind und dazu beitragen, unseren Landkreis sicher durch diese Katastrophe zu steuern. Dazu gehören Sie: Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte des Landkreises Freising.

 

Seit Beginn der Pandemie waren Sie ‚an vorderster Front‘ mit dabei und haben bereits vor Errichtung einer Teststrecke Testungen auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 durchführen und auswerten lassen; der erste Corona-Fall im Landkreis wurde durch einen niedergelassenen Arzt nachgewiesen. Als erster Ansprechpartner der Bevölkerung in medizinischen Fragen klären Sie die Menschen auf und stehen ihnen mit Ihrem fachlichen Rat zur Seite. Selbst die vielen hoheitlichen Vorgaben, die der vom Virus ausgehenden hohen Ansteckungsgefahr geschuldet sind, lösen Sie kreativ: Seien es ‚Fenster-Sprechstunden‘ oder eigens für Verdachtspatienten eingerichtete Räume: Die Bevölkerung kann sich auf Sie verlassen.

 

Von unschätzbarem Wert war auch Ihre Bereitschaft, in den Senioren- und Behindertenheimen Reihentestungen sowohl des Personals als auch der Bewohner durchzuführen, um ein weiteres von vielen Beispielen für Ihren Beitrag in der Pandemiebekämpfung zu nennen.

 

Zur Koordination der Zusammenarbeit und Bündelung der Kräfte arbeiten Kollegen von Ihnen seit Beginn des Katastrophenfalls bei uns im Katastrophenschutz-Stab mit. Durch deren Expertise werden die vorhandenen Ressourcen optimal eingesetzt. Nur so konnten wir bisher so erfolgreich im Kampf gegen das Virus bestehen.

 

Viele von Ihnen bieten weiterhin Tests auf das SARS-CoV-2 Virus an. Von den positiv nachgewiesenen Fällen gehen gut die Hälfte auf Ihre Testungen zurück. Ohne diesen wichtigen Beitrag in der Pandemiebekämpfung blieben viele Infektionen unentdeckt, das Ausbruchsgeschehen wäre um ein Vielfaches schlimmer.

 

Im Namen aller Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Freising spreche ich Ihnen meinen ganz herzlichen Dank aus und bitte Sie, auch wenn wir alle langsam aber sicher ‚Corona-müde‘ werden, sich mit uns gemeinsam weiterhin bei der Bekämpfung der Pandemie zu engagieren!“

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