Internationales Jugendworkcamp: Teilnehmer aus sechs Nationen

„Wir genießen unsere Zeit hier“, sagt Jessica Donnicola. Die Italienerin wohnt dieser Tage im Naturfreundehaus bei Hangenham, genau wie sieben weitere junge Leute aus sechs Nationen. Von 30. Juli bis 24. August veranstalten die Kommunale Jugendarbeit am Landratsamt Freising, der Landschaftspflegeverband Freising und die Stadtjugendpflege Freising das 18. Internationale Jugendworkcamp im Landkreis Freising. Bei einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück wurden die 15- bis 23-Jährigen am Dienstag vom Stellvertreter des Landrats Robert Scholz und von Freisings Bürgermeisterin Eva Bönig willkommen geheißen.

 

Naturschutz ist eine wichtige Aufgabe, gerade der jungen Generation, sagte Vizelandrat Scholz. „Dass sich junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern für ihre Umwelt einsetzen, freut mich sehr.“ Beim Blick vom Balkon des Naturfreundehauses kann man neben dem Isartal auch Autobahn und Flughafen erkennen. „Das ist ein Symbol dafür, wie wir mit unserer Natur umgehen“, mahnte Bürgermeisterin Bönig.

 

Das Jugendworkcamp sei eine „gute Tradition“, ergänzte sie. Bei dieser Gelegenheit könnten die Teilnehmer aus Deutschland, Spanien, Italien, Russland, Frankreich und Griechenland grenzüberschreitende Freundschaften schließen und sich gleichzeitig für den Erhalt der natürlichen Ressourcen und der Artenvielfalt engagieren, so Scholz.

 

Genau diese beiden Bereiche sind es, die ihnen so gut gefallen. „Wir sammeln hier Erfahrungen im Umgang mit Natur und Umwelt“, sagte Jessica aus Italien. „Außerdem treffen wir Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt, lernen andere Kulturen kennen und diese zu respektieren“, meinte der in Athen lebende Flavio Papadopoulos, der sowohl italienische als auch griechische Wurzeln hat. Maria Barea Rivera aus Spanien wiederum findet Gefallen daran, „andere Sprachen zu hören und Gerichte aus anderen Ländern zu kochen“.

 

Streuobstwiesen pflegen, Mähgut auf anderen Wiesen austragen, Blumenwiesen rechen – das sind die Aufgaben, die die Camp-Teilnehmer auf Flächen im Landkreis Freising erledigen. „Wir werden auch noch große Äste einsammeln, zersägen und abtransportieren, die unter der Last der Früchte von den Obstbäumen abgebrochen sind“, erklärte Tobias Oehmen vom Landschaftspflegeverband.

 

Natürlich kommen Freizeitaktivitäten ebenfalls nicht zu kurz. Am vergangenen Samstag waren sie gemeinsam im Schlauchboot auf der Isar von Freising nach Oberhummel unterwegs. An einem Wochenende geht es nach Berchtesgaden. Und beim Frühstück bekamen sie von Wolfgang Kopf von der Kommunalen Jugendarbeit noch schnell eine Kurzeinweisung im Weißbiereinschenken und Weißwurstessen. Auch bayerische Gepflogenheiten wollen gelernt sein.

Aus sechs Nationen stammen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Jugendworkcamps

Die Freizeitaktivitäten kommen nicht zu kurz: Am Samstag machten die jungen Leute eine Schlauchbootfahrt auf der Isar

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