Böschungssicherung des Ligeter Bergs an Staatsstraße 2045, Volkmannsdorf: Baubeginn erst 2019

Die Maßnahmen zur Böschungssicherung am Ligeter Berg in Volkmannsdorf, Gemeinde Wang, wird 2019 in Angriff genommen. Das teilt das Staatliche Bauamt Freising mit.

 

In der Gemeinde Wang, Ortsteil Volkmannsdorf, verlaufen die Staatsstraße St 2045 an der Oberseite der Böschung und die zweigleisige Bahnlinie München – Freising – Landshut unmittelbar am Böschungsfuß (Böschungshöhe ca. 12 m). Am südlichen Fahrbahnrand kam es entlang der Böschungskante in den vergangenen Jahren zu Setzungen und Schäden an der Straße und dem Gehweg sowie zu einem Schiefstellen der Schutzplanken. Als Folgemaßnahme wurden Fahrbahnschwellen eingebaut, um das Befahren der Randbereiche und des Gehwegs zu verhindern und damit die Belastung der Böschungsschulter zu reduzieren.


Um mögliche Maßnahmen zur Böschungssicherung zu erarbeiten wurde ein Gutachterbüro mit weiterführenden geotechnischen Untersuchungen beauftragt. Dabei wurde festgestellt, dass die Standsicherheit des Böschungskörpers und damit der Fahrbahn und des Gehweges nicht mehr gewährleistet werden kann. Aus Gründen der Verkehrssicherheit – auch für die unmittelbar am Böschungsfuß verlaufende Bahnlinie – musste daher als Sofortmaßnahme am 19. Dezember 2017 die St 2045 in diesem Bereich für den gesamten Verkehr gesperrt werden.


Das Staatliche Bauamt Freising hat umgehend gemeinsam mit dem beauftragten Gutachter ergänzende Untersuchungen durchgeführt, um das weitere Vorgehen festzulegen. Auf Basis dieser geotechnischen Analysen war es möglich, die Strecke am 25. Januar 2018 bis auf Weiteres in Fahrtrichtung Landshut für den Anliegerverkehr bis 7,5 Tonnen auf dem böschungsabgewandten (nördlichen) Fahrstreifen freizugeben. Begleitend finden regelmäßige Streckenbegehungen und Geländevermessungen statt, um ggf. umgehend auf Hangbewegungen reagieren zu können.


Das Staatliche Bauamt Freising hat zusammen mit einem beauftragten Ingenieurbüro unter Berücksichtigung der Verhältnisse vor Ort (u.a. vorhandene Bebauung, laufender Bahnbetrieb) eine Sicherungsmethode erarbeitet und mit den beteiligten Baulastträgern (Gemeine Wang, Deutsche Bahn AG) abgestimmt. Grundlage für die Sicherungsmaßnahme war die zwischen allen drei Beteiligten (Staatliches Bauamt Freising, Deutsche Bahn AG, Gemeinde Wang) abgeschlossene Vereinbarung. Die Ausschreibung der Bauleistungen ist erfolgt.


In der dritten Bürgerinformationsveranstaltung vom 25.10.2018 hat das Staatliche Bauamt Freising die gewählte Sicherungsmethode – eine Böschungsvernagelung – vorgestellt und über den Ablauf der konkreten Böschungssicherung berichtet.

 

Die Staatsstraße und der Gehweg werden im Bereich der Böschungssicherung in den bestehenden Abmessungen wiederhergestellt. Im Rahmen der Böschungssicherung werden keine weiteren baulichen Veränderungen des Straßenraums vorgenommen. Die Engstelle im östlichen Anschlussbereich der St 2045 (Kurve / Stadel) befindet sich außerhalb des zu sichernden Bereichs. Hier wird zusammen mit der Polizei, der Verkehrsbehörde am Landratsamt Freising, dem Staatlichen Bauamt Freising und der Gemeinde Wang geprüft, ob mit verkehrsrechtlichen Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden kann.


Insgesamt ist mit einer Bauzeit von ca. 4,5 Monaten zu rechnen. Die Arbeiten zur Böschungsvernagelung können dabei witterungsunabhängig ausgeführt werden, während die Asphaltarbeiten bekanntermaßen witterungsabhängig sind. Der für Mitte November 2018 avisierte Baubeginn konnte nicht erfolgen. Bahnseits sind Anforderungen formuliert worden, die zu klären, abzuarbeiten und zu erfüllen sind, bevor der Bau starten kann. Nach derzeitigem Stand verschiebt sich der Baubeginn in das Jahr 2019. Ein konkreter Zeitplan liegt derzeit noch nicht vor.


Die für die Sicherungsarbeiten erforderlichen Rodungen wurden abgeschlossen. Die Beweissicherung der angrenzenden Bebauung ist weitestgehend abgeschlossen.


Das Staatliche Bauamt Freising strebt einen zügigen Baubeginn in der ersten Jahreshälfte an, um die Fertigstellung der Baumaßnahme mit Wiederherstellung der Staatsstraße und des Gehwegs in 2019 vornehmen zu können und so die Anbindung
der Siedlung Am Kirchfeld wieder uneingeschränkt zu ermöglichen.

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