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Archäologischer Vortrag über das „Schindelwrack“ im Starnberger See

„Das ‚Schindelwrack‘ im Starnberger See“ lautet der Titel der nächsten Veranstaltung in der gemeinsamen Vortragsreihe des Archäologischen Vereins Freising und des Landkreises Freising. Referent in der Klosterbibliothek des Landratsamtes Freising ist am Mittwoch, 19. Februar, um 19.30 Uhr Robert Angermayr, ehrenamtliches Mitglied der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie.

 

In den 1970er Jahren wurde im Starnberger See ein Lastkahn entdeckt, der in der Folge eines heftigen Unwetters gesunken war. Nach Angaben des Fischers Andrä war das Boot vermutlich zwischen 1911 und 1914 untergegangen. Es hatte Schieferschindeln geladen, die für ein Hausdach bestimmt waren. Ob damit das Dach von Schloss Berg neu eingedeckt werden sollte, wie oftmals behauptet wird, ist allerdings fraglich.

 

Das Bootswrack gibt einen interessanten Einblick in die Industrie- und Verkehrsgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Es zeigt, dass zu dieser Zeit auch weite Transportwege in Kauf genommen wurden, wobei aber die Straßen noch eine eher untergeordnete Rolle spielten.

 

Referent Robert Angermayr betreut für die Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie seit vielen Jahren das Wrack und ist der Geschichte des Schiffes, seines Eigners und der Herkunft der Schieferschindeln auf den Grund gegangen.

Vermutlich zwischen 1911 und 1914 ist dieser Lastkahn am Starnberger See gesunken, um das sich der Vortrag dreht. (Foto: Robert Angermayr)

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