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Interkommunales Verkehrskonzept Raum München Nord (Siedlung/Freiraum/Mobilität)

 

Ausgehend aus der Initiative „Verkehrskonzept München Nord“ aus der Münchner Wohnungsbaukonferenz 2015 wurde ein interkommunaler, intermodaler und integrierter Prozess zur Abstimmung der zukünftigen Entwicklungen im Münchner Norden sowie den angrenzenden Kommunen gestartet. Gesteuert und finanziert wird das Gutachten von den Landkreisen Freising, Dachau, München sowie der Landeshauptstadt München. Unterstützend hat sich dabei auch das Bayerische Staatsministerium Wohnen, Bau und Verkehr zu einer finanziellen Beteiligung bereit erklärt.

Über 30 Kommunen aus den Landkreisen Freising, Dachau und München sowie die Landeshauptstadt München haben in den vergangenen eineinhalb Jahren an einem gemeinsamen Zielkonzept für die Verkehrs-, Siedlungs- und Landschaftsentwicklung im Jahr 2030 gearbeitet. Im Zuge einer öffentlichen Abschlussveranstaltung am 16. Oktober 2019 im Bürgerhaus Unterföhring wurden nun die Ergebnisse präsentiert und eine gemeinsame Abschlusserklärung unterzeichnet.

Im Konzept wurde klar herausgearbeitet, dass die derzeitigen Planungen zum Infrastrukturausbau nicht ausreichen werden, um spürbare Verbesserungen im Verkehrssystem im Norden Münchens sowie seinen Nachbarkommunen zu erzielen. Daher fordern die (Ober-)Bürgermeister und Landräte deutliche Verbesserungen im Angebot des schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehrs (kurz: SPNV) in der Region. Durch einen Ausbau der Kapazitäten sowie eine Steigerung der Zuverlässigkeit im SPNV soll vor allem das tägliche Pendeln per Bus und Bahn attraktiver werden. Ebenso wird in der Abschlusserklärung u.a. die Schaffung von Grundlagen zur schnelleren Realisierung von Radschnellwegen gefordert.

Gleichzeitig sichern die Kommunalvertreterinnen und -vertreter zu, in Zusammenarbeit mit Bund und Freistaat, eigene Projekte in interkommunaler Zusammenarbeit anzustoßen und umzusetzen. Hierunter fällt im Landkreis Freising u.a. die Verlängerung des geplanten Radschnellwegs im Münchner Norden bis in die Große Kreisstadt Freising. Auf der Autobahn A9 sollen zudem Schnellbusverbindungen realisiert werden. Dabei sollen auch Möglichkeiten zur Errichtung von Vorrangspuren (bzw. einer Seitenstreifenfreigabe) für Schnellbusse und Möglichkeiten für autobahnnahe Haltestellen untersucht und umgesetzt werden.

Zudem soll die interkommunale Zusammenarbeit koordiniert und verstetigt werden. Hierzu erarbeitet die Steuerungsgruppe bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Landkreise Dachau, Freising und München, der Landeshauptstadt München sowie dem Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München derzeit einen Vorschlag.

Foto: Landratsamt Freising

 

 

 

Gemeinsame Abschlusserklärung der Kommunen zum „Verkehrskonzept Raum München Nord

 

Ansprechpartner

Antonia Seubert
Kreisbaumeisterin

Zimmer 142

Tel.Nr.: 08161/600-188

Fax: 08161/600-171

E-Mail: antonia.seubert[at]kreis-fs.de

 

 

  

 

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